Vitamin D: Wirkung, Tagesbedarf und Versorgung
Vitamin D nimmt unter den Vitaminen eine Sonderrolle ein: Der Körper bildet es mithilfe von Sonnenlicht selbst – über die UV-B-Strahlung auf der Haut. Doch in Mitteleuropa reicht die Sonneneinstrahlung von Oktober bis April oft nicht aus, um den Bedarf zu decken.
Was Vitamin D im Körper tut
Vitamin D ist eigentlich kein klassisches Vitamin, sondern eine Vorstufe eines Hormons. Laut EFSA trägt Vitamin D zur normalen Funktion des Immunsystems, zur Erhaltung normaler Knochen und Zähne, zur normalen Muskelfunktion sowie zur Erhaltung einer normalen Calciumkonzentration im Blut bei.
Warum viele Menschen zu wenig haben
Das Robert Koch-Institut (RKI) hat in der DEGS-Studie festgestellt, dass ein relevanter Anteil der deutschen Bevölkerung Vitamin-D-Spiegel unterhalb der empfohlenen Werte aufweist. Gründe: wenig Sonnenlicht, Büroarbeit, dunkle Hauttypen, Alter (die Eigenproduktion nimmt ab) und Bewohner nördlicher Breitengrade.
Vitamin D über die Nahrung
Nur wenige Lebensmittel enthalten relevante Mengen an Vitamin D: fetter Fisch (Lachs, Hering, Makrele), Leber, Eigelb. Über die Nahrung allein ist der Bedarf in der Regel schwer zu decken.
Vitamin D und Vitamin K2
Beide Vitamine werden oft gemeinsam erwähnt. Vitamin K trägt laut EFSA zur normalen Blutgerinnung und zur Erhaltung normaler Knochen bei. Kombinierende Präparate mit D3 und K2 (MK-7) sind im Handel weit verbreitet.
Was bedeutet I.E.?
I.E. steht für Internationale Einheiten – eine Mengenangabe, die für fettlösliche Vitamine wie Vitamin D verwendet wird. 1.000 I.E. entsprechen 25 Mikrogramm (μg). Die empfohlene Tagesdosis nicht überschreiten.
Unser NUTROA Vitamin D3 + K2 in Tropfenform liefert 1.000 I.E. pro Tropfen in MCT-Öl aus Kokos. Für höher dosierte Optionen steht der Vitamin D3 4.000 I.E. als Softgel zur Verfügung.
Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene, abwechslungsreiche Ernährung und eine gesunde Lebensweise.